Donnerstag, 2. Februar 2017

[CD-Rezension #3] Peter Fox - Stadtaffe

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen CD-Rezension auf meinem Blog.
Heute habe ich ein Album für euch, was man schon als kleinen Klassiker sehen kann, weil es einfach so besonders ist, dass es einfach immer und immer wieder hören kann, auch wenn sonst Seeed nicht wirklich immer meine Musik ist, aber Peter Fox ist jemand, der einfach ein besonderer Künstler ist. 

Bildquelle: http://www.warnermusic.de
~ Fakten ~
Künstler: Peter Fox
Album: Stadtaffe
Label: Downbeat Records (Warner)
Release: 26.09.2008
Anzahl der Tracks: 12
Spieldauer: 42 Minuten

~ Trackliste ~
1. Alles neu
2. Schwarz zu blau
3. Haus am See
4. Kopf verloren
5. Das zweite Gesicht
6. Der letzte Tag
7. Ich Steine, du Steine
8. Lok auf 2 Beinen
9. Stadtaffe
10. Fieber
11. Schüttel deinen Speck
12. Zucker (mit Vanessa Mason)

Foto: Gene Glover / Quelle: http://www.peterfox.de/
Peter Fox kennt man eigentlich nur von Seeed und in der Pause, die Seeed sich gönnt, wollte sich Peter Fox eigentlich Produktionen mit anderen Künstler zuwenden, das ging aber schief und so macht Peter Fox etwas eigenes, ein Album, was dann vor Veröffentlichung schon hohe Wellen schlug.
Ein Soloalbum von Peter Fox und dann noch in Zusammenarbeit mit dem Deutsches Filmorchester Babelsberg, das war etwas, was viele interessiert. Vor allem die Titel "Alles Neu", "Haus am See" und "Schwarz zu Blau" erregten die Aufmerksamkeit, aber auch "Stadtaffe" (Titelgeber des Albums) wurde schnell bekannt, natürlich auch durch das von Peter Fox selbst gewählte Affenkopfmotiv, was zu dem Artwork des Albums gehört und auch in den Musikvideos immer wieder Verwendung findet. 
Die Titel einzeln auseinander zu nehme, erübrigt sich, da man die wirklich hören muss, einfach weil jeder für sich ein kleines Kunstwerk ist, aber vor allem ist es eine neue Art des Hörens, weil Peter Fox Merkmale der Klassik mit Elemtenten von Hip-Hop und Dancehall kombiniert und dadurch sich eben deutlicher von Seeed absetzt, aber trotzdem das Album in sein musikalisches Schaffen hineinpasst. 

~ Hörproben ~



~ Fazit ~
Peter Fox ist für sich alleine schon ein Name und nach "Stadtaffe" kennt ihn die ganze Nation, aber das verdient er sich durch das Album auch. Nicht nur, dass jeder der 12 Tracks tanzbar und textlich Geschichten erzählen, die sich meist um seine Heimatstadt Berlin oder um Peter Fox persönlich drehen, man erkennt einfach eine Handschrift von Peter Fox, die man auch bei Seeed sieht. Trotzdem ist das Album kein Abklatsch von Seeed, es ist persönlicher, anders und durch das Arrangement mit Deutsches Filmorchester Babelsberg dominieren auf dem Album Streich- und Perkussionsinstrumente, was eigentlich gar nicht zum Hip-Hop passen will, aber nur auf dem 1. Blick, den Peter Fox beweist, dass es geht und dass das, was dann dabei herauskommt, absolut hörenswert sein kann.

~ 5 von 5 Noten ~

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