Sonntag, 19. März 2017

[Konzert] Körner auf Gänsehaut-Tour im Club Puschkin in Dresden...

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zu einer neuer Konzert-Rezension einladen, zu einer Band, die mich nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Ich bin ja immer offen für neue Bands und Körner kam eben zu uns in den Club Puschkin, auch wenn er sein Debüt noch nicht auf dem Markt hat, habe ich es einfach mal austesten und Probehören wollen. 

~ Fakten ~
Künstler: Körner
Vorband: Ella 
Datum: 09.03.2017
Kosten: 17,20 € (Stehkonzert)

~ Das Konzert ~
Körner hat mich vor allem mit seinen Titel "Gänsehaut" bekommen, ich mag die Stimme sehr und auch den Text, er hat eben einfach einen Sinn und die Abmischung, die unter dem Song liegt, hat etwas. Deswegen habe ich mich auch dazu hinreisen lassen, einfach mal zu seinem Konzert zu gehen.

Eröffnet hat das Konzert eine junge Sängerin, die sich einfach nur ans Keyboard setzte und darauf lossang und die ich ehrlich gesagt schlecht fand, nicht nur, dass sie mehr geschrien als gesungen hat, auch die Texte waren geprägt von Feminismus, um es mal vorsichtig zu sagen. Sie hat sich leider nicht wirklich vorgestellt, weswegen es von ihr auch für euch keine Hörproben gibt.

Die passenden Worte für Körner zu finden, ist auch nicht so wirklich leicht, er konnte das Publikum nicht wirklich mitnehmen, das dauerte bis zu dem Punkt als dann ein Heiratsantrag aus dem Publikum heraus gemacht wurde, was echt süss war, aber erst dann brach wirklich das Eis und da war das Konzert leider schon fast zu Ende.

Die Band rum um Körner ist wirklich gut, sie verstehen etwas von ihrem Handwerk und auch Körner ist, wenn man mal von dem etwas ungewöhnlichen Tanzstil absieht, ein Musiker, der Potenzial hat, seine Texte sind treffend, aber an der Bühnenpräsenz sollte man noch etwas arbeiten. Hierzu sei aber angemerkt, dass es wirklich seine erste Tour war und deswegen kann man das auch nicht wirklich ankreiden. 

Auch Körner kam nach dem Konzert recht schnell heraus, gab Autogramme und macht Fotos und vielleicht ist er in ein paar Jahren auch bühnenerfahrener und dann kann man ihn sich durchaus nochmal ansehen. 


~ Impressionen ~
Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt

~ Hörproben ~




~ Körner ~
"Geboren wurde Körner im hohen Norden in ein musikalisches Elternhaus. Doch die scheinbar heile Welt hat Kratzer: »Meine Kindheit ist wie ein zerrissenes Blatt Papier.« In der Sprache und Musik findet er einen Weg, seine Gefühle zu verarbeiten. Schon mit neun Jahren entstehen erste Gedichte. Und er singt, laut, fröhlich, immer und überall: »Seit ich lebe, singe ich. Und wenn ich singe, lebe ich.« Zu Schulzeiten finden sich dann die ersten Bandprojekte und schon bald steht er öfter auf kleinen Bühnen als im Klassenzimmer. Irgendwie klappt es trotzdem mit dem Abschluss, doch die Musik lässt nicht mehr los. Körner zieht es zum Studium an die Popakademie nach Mannheim, er beginnt für andere Künstler zu schreiben und entwickelt in dieser Zeit seine eigene musikalische Sprache. 2015 folgt dann das entscheidende Puzzlestück, als er in einem Münchner Tonstudio auf die beiden Produzenten von Achtabahn trifft: Das Trio verbindet musikalische Liebe auf den ersten Blick, noch in der selben Nacht schreiben sie den ersten Song, »Marie P«. 2016 folgt dann „Gänsehaut lügt nie“, die erste Single aus dem kommenden Album - die Reise beginnt.
Anderssein ist nicht nur eine Frage des Charakters, sondern verlangt den Glauben und das Vertrauen, seinen eigenen Weg zielstrebig weiterzugehen. Körner ist kein glatter Künstler, er zeigt Stil und Kante, hat etwas zu sagen. Das gilt auch für das lang ersehnte Debütalbum, das im Sommer 2017 erscheinen wird. Gemeinsam mit seiner Band und seinen Produzenten hat Körner auf diesem handgemachte Klänge und modernen Sounds verschmolzen. Dabei treffen eingängige Melodien auf poetische und emotionale Texte. Immer schwingt dabei die positive Botschaft mit: Das Beste liegt vor uns und alles bleibt anders. Es geht um den »Sturzflug nach oben«, diesen Sprung ins Ungewisse nach vorn, der sich immer richtig anfühlt und den er gerade selbst erlebt.

»Weil du fühlst, weil du lebst, und dein Herz zeigt den Weg,
Gänsehaut lügt nie«

Körner zeigt, dass Pop mehr sein kann."

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